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Öffentliche Ladetarife für Elektroautos: Ein Überblick über Anbieter, Preise und Modelle

  • Autorenbild: Komparto
    Komparto
  • 7. Jan.
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 7 Tagen

Wer mit dem Elektroauto unterwegs ist, kommt am öffentlichen Laden nicht vorbei. Was technisch längst alltagstauglich ist, bleibt preislich jedoch unübersichtlich: Statt eines einheitlichen Strompreises existieren zahlreiche Tarifmodelle, abhängig von Anbieter, Ladeleistung (AC oder DC), Vertragsform und teils sogar vom Zeitpunkt des Ladevorgangs.


Dieser Blogbeitrag gibt einen sachlichen Überblick über die wichtigsten Ladetarife in Deutschland, erklärt die Unterschiede und zeigt, worauf E-Autofahrer achten sollten.


 


Warum öffentliches Laden so unterschiedlich bepreist ist


Öffentliche Ladesäulen werden von vielen verschiedenen Betreibern betrieben. Hinzu kommen Roaming-Netze, Ladekarten-Anbieter und Autohersteller mit eigenen Tarifen. Daraus ergeben sich drei grundlegende Modelle:


  • Fixpreise pro kWh – klar kalkulierbar, unabhängig vom Ladepunkt

  • Abo-Modelle – Grundgebühr senkt den kWh-Preis, sinnvoll für Vielfahrer

  • Variable oder dynamische Preise – Preis wird erst vor Ladebeginn in der App angezeigt


Gerade bei Roaming-Tarifen kann der gleiche Ladevorgang je nach Anbieter deutlich unterschiedlich teuer sein.



Die wichtigsten Anbieter im Überblick


Im deutschen Markt haben sich einige große Anbieter etabliert, darunter ADAC e-Charge, EnBW mobility+, IONITY, MAINGAU Energie oder Shell Recharge. Daneben bieten auch Autohersteller wie BMW Charging oder Mercedes-Benz Charging eigene Ladetarife an.


Während einige Anbieter mit festen Preisen arbeiten, setzen andere konsequent auf App-basierte, ladepunktabhängige Preise. Für Nutzer bedeutet das: Preise sind vergleichbar – aber nur, wenn man genau hinschaut.





Worauf E-Autofahrer achten sollten


  • Fixpreise sind am transparentesten. Tarife ohne Grundgebühr eignen sich besonders für Gelegenheitsnutzer.

  • Abo-Modelle lohnen sich nur bei häufiger Nutzung. Wer regelmäßig Langstrecke fährt, kann deutlich sparen – sonst nicht.

  • Bei App-Tarifen immer vor dem Laden prüfen. Der angezeigte Preis vor Ladebeginn ist verbindlich und kann stark variieren.

  • Blockiergebühren nicht unterschätzen. Längeres Parken nach Ladeende kann den Ladevorgang deutlich verteuern.



Fazit


Öffentliches Laden ist heute problemlos möglich, aber tariflich fragmentiert. Ein einzelner „bester Tarif“ existiert nicht. Wer Kosten im Griff behalten will, fährt in der Praxis gut mit einer transparenten Fixpreis-Ladekarte und einer zusätzlichen App für Roaming-Fälle.


Für Verbraucher gilt: Nicht die Ladesäule entscheidet über den Preis, sondern der Tarif dahinter.

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